4. September 2017

Das war wahrlich ein Jahr100Fest!

Mit dem Jahr100Fest verfolgten wir nur ein Ziel: Uns mit einer ausgelassenen Feier bei allen zu bedanken. Und wir finden, das ist uns wahrlich gelungen. Schon am Nachmittag auf dem Kabisplatz in Rorschach tanzten die Kinder im strömenden Regen zu Schtärneföifi, staunten ab der Feuerspiele von Xyloberto und strahlten mit den Ballonfiguren um die Wette. Auch die Schlagerstars Michelle Ryser und Robin Marc wussten dem Wetter zu trotzen und heitere Stimmung zu verbreiten. Das Fazit trotz schlechten Wetters: Schön war's!

4. September 2017

Das Jahr100Fest in Rorschach

Diese Bilder erinnern an einen stimmungsgeladenen Abend, der weit übers Schunkeln hinaus ging. «Das war wahrlich ein Jahr100Fest!», finden wir. Selbst die Künstler haben nach diesem Abend begeistert von Ihrem Tanz- und Mitsingtalent geschwärmt. Und den Feedbacks zufolge, die wir von allen Seiten bekommen haben, fanden Sie das wohl auch. Wir sagen herzlich danke, dass Sie dabei waren und dem Fest den wohlverdienten Ruf verliehen haben.

Auf die nächsten 100 Jahre!

 

4. September 2017

Das Jahr100Fest in Rorschacherberg

Diese Bilder erinnern an einen stimmungsgeladenen Abend, der weit übers Schunkeln hinaus ging. «Das war wahrlich ein Jahr100Fest!», finden wir. Selbst die Künstler haben nach diesem Abend begeistert von Ihrem Tanz- und Mitsingtalent geschwärmt. Und den Feedbacks zufolge, die wir von allen Seiten bekommen haben, fanden Sie das wohl auch. Wir sagen herzlich danke, dass Sie dabei waren und dem Fest den wohlverdienten Ruf verliehen haben.

Auf die nächsten 100 Jahre!

4. September 2017

Das Jahr100Fest in Staad

Diese Bilder erinnern an einen stimmungsgeladenen Abend, der weit übers Schunkeln hinaus ging. «Das war wahrlich ein Jahr100Fest!», finden wir. Selbst die Künstler haben nach diesem Abend begeistert von Ihrem Tanz- und Mitsingtalent geschwärmt. Und den Feedbacks zufolge, die wir von allen Seiten bekommen haben, fanden Sie das wohl auch. Wir sagen herzlich danke, dass Sie dabei waren und dem Fest den wohlverdienten Ruf verliehen haben.

Auf die nächsten 100 Jahre!

14. Juli 2017

Das Glück mit dem Goldstück

Während 5 Wochen haben wir jede Woche 20 g Gold in unserem Geschäftskreis versteckt. Wir haben uns die Köpfe zerbrochen und uns knifflige Rätsel und Verstecke überlegt. Die Spürnasen in unserem Geschäftskreis haben uns aber eines Besseren belehrt: Bis auf einen wurden alle Schätze in Rekordzeit gefunden.

Wir gratulieren den erfolgreichen Spürnasen zu ihrem Fund. 

22. Mai 2017

Banker krempeln die Hemdsärmel hoch

Freiwillige Helfer können die Winzer immer gebrauchen. Erst recht, wenn es darum geht, die Pflanzen von lästigem Unkraut zu befreien. Und so freuten sich die Bewirtschafter des Rebbergs Steinig Tisch in Thal über die tatkräftigen elf Mitarbeitenden der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal, die sich auch dieses Jahr ehrenamtlich zur Befreiungsaktion meldeten. Dabei haben sie mehrere Stunden geackert und gejätet, bis die riesige Fläche vom Pflanzenwucher befreit war. 

28. April 2017

Die Jahr100Bank lädt zur Jahr100GV

11. März 2017

Eine Bank geht hoch hinaus

Am Mittag des 11. März 2017 verwandelte sich der Himmel über Rorschach in ein rotes Farbenmeer. Grund dafür war die Aktion der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal, die zum 100. Geburtstag 6500 Ballone steigen liess.

Am Samstag, 11. März 2017, just um 12.30 Uhr standen die Mitarbeitenden auf der Mole des Rorschacher Hafens und liessen 6500 Ballone in die Luft steigen. Die Zuschauer streckten fasziniert ihre Köpfe in die Höhe, als sich die Ballone den Weg gen Himmel bahnten und ihn in ein rotes Gemälde verwandelten. «Das sieht superschön aus», «Unglaublich, wie hoch die steigen», «Wo die wohl hinziehen?», war es von allen Seiten zu hören. Anlass zu diesem Spektakel gab der Geburtstag der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal: Sie ist an diesem Tag 100 Jahre alt geworden. Und so lud sie sowohl die Mitglieder als auch die Bevölkerung ein, dabei zu sein.

Ein Dank an die Mitglieder
Die Ballonaktion hatte ein klares Ziel: «Wir wollten unseren 6500 Mitgliedern danke sagen. Denn ohne sie wären wir nicht so alt geworden», sagt André Eberhard, der Vorsitzende der Bankleitung. So hing denn auch an jedem Ballon eine Karte mit einer verschlüsselten Nummer pro Mitglied. Der Finder wurde gebeten, diese Karte an die Bank zurückzuschicken. 

Umwelt und Tiere berücksichtigt
Die Ballonaktion wurde umweltgerecht veranstaltet und war sowohl von der Stadt Rorschach als auch vom Kanton St.Gallen genehmigt. Die Ballone sowie die Abbindschnüre waren biologisch abbaubar und die Finder wurden gebeten, den Rest des Ballons zu entsorgen. Zudem wurden die Schnüre extra auf 5 cm gekürzt, damit sich keine Tiere darin verheddern können.

Gelungener Auftakt ins 100. Jubiläumsjahr
Vier Wochen später zählt die Bank rund 1600 Karten, die zurückgeschickt wurden. Es ist unglaublich, wie weit es die „fliegenden Mitglieder“ geschafft haben: Eine Karte wurde im Prättigau auf 1600 m Höhe gefunden. Andere flogen bis nach Bern, ins Fürstentum Liechtenstein und eine Karte schaffte es sogar bis nach Telfs im Tirol. Die Bankfee hat den Hauptgewinner sowie die Gewinner der Trostpreise aus der Schachtel gezogen. Sie wurden persönlich über das Finderglück informiert. Das begeisterte Publikum auf dem Chabisplatz wie auch die zahlreichen Karten-Rücksendungen haben gezeigt: Die Auftakt-Aktion zum 100. Jubiläumsjahr war ein absoluter Höhenflug. 

11. März 2017

Unsere Bank wird zur Jahr100Bank ...

... und das muss gefeiert werden!
Im Jazzkeller und mit der Band Supercharge stossen wir auf dieses einmalige Ereignis an.
Wir freuen uns auf weitere 100 Jahre mit Ihnen. 

31. Januar 2017

Die alte Schrift ist entziffert

Unser Jubiläumsmotto heisst ja «Raiffeisen bewegt…». Doch jetzt hat man uns bewegt: Vier Freiwillige haben sich auf unseren Aufruf gemeldet und die alte deutsche Schrift im Geschäftsbericht von 1917 übersetzt. Dank ihnen wissen wir jetzt, was unsere Kollegen vor 100 Jahren beschäftigt hat. Das möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. 

Die vier Freiwilligen haben unseren Genossenschaftsgedanken versinnbildlicht und mit ihrem Einsatz gezeigt, dass gemeinsam viel bewirkt werden kann. Trotzdem betrachten wir ihren Aufwand nicht als selbstverständlich, deshalb erhalten sie ein kleines Dankeschön. 

Wer weiss, vielleicht wird der Geschäftsbericht von 2017 in hundert Jahren auch einen Übersetzer brauchen. Aber das werden wir wohl nie erfahren.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen des ersten Geschäftsberichtes der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal.

 

Darlehenskassa Rorschacherberg
Geschäfts-Bericht
pro Rechnungsjahr 1917 


Werte Kassagenossen!

Zum ersten Male erstatten wir Ihnen hiermit Rechnung und Bericht über das abgelaufene 1. Geschäftsjahr.
        Es war nahezu ein kühnes Wagnis, mitten in der furchtbaren Kriegszeit in unserer Gemeinde eine Raiffeisenkasse ins Leben zu rufen. Wer sollte denn auch in der Zeit so grosser Teuerung, bei kargem Verdienst und den fortwährenden Grenzbesetzungen noch Geld erübrigen und auf eine Bank tragen können! Und wer sollte allenfalls seinen sauer verdienten und mühsam ersparten Batzen gleich einem neugebackenen Institut anvertrauen, in einer Zeit so grosser Rätsel und Ängstlichkeiten um die Zukunft? Diese und andere Bedenken mochten denn auch Schuld gewesen sein, dass der Einladung zur Gründungsversammlung vom 11. III. 17 verhältnismässig wenig Einwohner Folge leisteten und auch von den Anwesenden sich nicht alle zum Beitritt entschliessen konnten.

       Wohl keiner der 29 Mitbegründer hätte sich aber wohl träumen lassen, dass die Kasse gleich im 1. Jahr schon so florieren würde. Allerdings haben hiebei auch wieder ausserordentliche Verhältnisse mitgespielt. So war es in 1. Linie die ungemein gute Obsternte unserer Gemeinde, welche es den Landwirten ermöglichte der Kassa ansehnliche Beiträge zufliessen zu lassen, wenn auch unzweifelhaft der grössere Teil des Herbstsegens in altgewohnter Weise weiter bergab an die Gestade des Sees floss. Wir können es selbstverständlich den Betreffenden verargen, wenn sie nicht auf einmal all ihren Geldverkehr bei unserer Kasse unterhalten und mit ihrem bisherigen Geldinstitute „brechen“, hoffen aber, dass dies nach und nach geschehe und unsere „Bank“ in Geldgeschäften vor auswärtigen Banken den Vorzug erhalte, um somehr, als wir in unserer Gemeinde wirklich Gelegenheit haben, überschüssiges Geld an Mann zu bringen. Aber da gibt es mancherorts noch ein Hindernis zu überwinden und das heisst Misstrauen. Dasselbe kann bestehen in der Furcht, ob die Kasse denn auch genügend Sicherheit für die Einlagen bieten könne, oder in der Furcht, die Guthaben bei der Kasse werden der Steuerkommission bekannt und dann müsste man mehr Steuern bezahlen. Beide Befürchtungen sind grundlos. 

       Die Sicherheit ist bei der D. Kasse so gut wie bei jeder andern Bank. Denn einmal werden die Anlagen nicht von einer Person (Präsident oder Kassier) bewilligt, sondern vom gesamten Vorstand erst wohlerwogen, nur an Mitglieder- die im Vereinsbezirk wohnen müssen- und nur gegen genügende Sicherstellung (Hypotheken, Faustpfand, Bürgschaft, oder Sicherpfändung) gewährt. Blankokredite werden nicht gemacht und Spekulationen sind daher ausgeschlossen. Zu dieser Sicherheit der Anlagen kommt als weitere Deckung der Einleger noch die Solidarhaft der Mitglieder, deren Steuerkapital Ende 1917 Fr. 590 100.- beträgt, was dem Aktienkapital einer  ansehnlichen Bank gleichkommt.

       Auch die Befürchtung des „Auskommens“ und der „Mehrbesteuerung“ sind nicht stichhaltig. Wo können die Kassageschäfte ruhiger abgewickelt werden: im Kassazimmer der D.K. unter 4 Augen oder am Schalter der Grossbank in Anwesenheit von Leuten, denen man lieber  keine Einsicht in seine Bankgeschäfte gewähren würde?. Aber die Kontrolle von Vorstand und Aufsichtsrat? Wohl haben diese Organe die Eintragungen in die Bücher periodisch zu prüfen, doch geschieht diese Arbeit- wie die betr. Miglieder bezeugen können- ohne irgendwelche Namensnennung, und derart, dass kein Mitglied sich irgendwelche Notizen machen, noch sich überhaupt das Guthaben eines Einlegers merken könnte. Ueberdies fassen alle Verwaltungsorgane ihr Amt ernst auf und wissen, dass strengste Verschwiegenheit in allen innern und persönlichen Angelegenheit Ehrensache und eines der wichtigsten Lebenselemente der Kasse ist. 

       Dass die Kasse schon von Anfang an sich aber des Zutrauens eines Teiles unserer Einwohnerschaft erfreuen konnte, beweist wohl am besten der Umstand, dass in der Zeit vom 1. Mai bis 31. Dez. ein Umsatz von Fr. 618 990. 30 cts. erreicht wurde, wovon auf den Verkehr mit der Zentralkasse, dem Schweiz. R.Verband Fr. 265 098.  90cts entfallen. Das Tagebuch der Darl.K. weist 328 Geschäftsfälle auf, dasjenige der Sparkasse deren 69. 

      Auf Obligationen wurden im Rechnungsjahr eingelegt Fr. 13 176.   05 cts. incl. zugeschr. Zinse. Die meisten Einlagen auf Obl. wurden auf den Namen lautend ausgestellt; es können selbstverständlich aber auch Inhaber Obl. bezogen werden. Die Obl. Zinse sind wie alle übrigen Zinse am 31. Dez. fällig. Dieselben werden bei Nichtbezug zwar zugeschrieben, jedoch nicht weiter verzinst, weshalb die Einlösung der Coupons im persönlichen Interesse nicht jahrelang unterbleiben soll, da die Obl.-Einlagen das wichtigste Betriebskapital, der eigentliche Grundstock der Kasse sind, möchten wir die bezügl. Einlagen bestens empfehlen und hoffen, dass sich jedes Mitglied – natürl. auch die Nichtmitglieder bald einen ganzen Stoss dieser schönen Wertpapiere anlege. 

       Die Sparkassa erzeigt an Einlagen Fr 16700' 25 cts nebst Fr 191' 60 cts Zins. Zurückbezogen wurden Fr 100.- so dass sich das Guthaben der Sparkassa Gläubig. auf Ende 1917 auf Fr 16792' 15 cts beziffert. In diese Summe teilen sich 33 Einleger. Wir nehmen ohne weiteres an, dass diese kl. Zahl nicht alle Sparer unserer Gemeinde umfasse, sonst wären ja die übrigen 2000 + x Einwohner lauter gleichgültige erschwender od. arme Kirchenmäuse. Wir wollen zwar nicht behaupten, dass die gegenwärtigen Zeiten geeignet seien, grosse Ersparnisse anzulegen, aber manchen Leuten hat der Krieg mit der immer fortschreitenden Teurung die Augen geöffnet und sie sparen gelehrt hätten doch viele diese Kunst früher gelernt, dann würden wir auch heute noch weniger nach Notunterstützung und billigen Lebensmitteln etc. schreien hören. Das Sparen will und soll aber von Jugend auf geübt werden, der herangewachsene Sohn, die verdienende Tochter lernen es nicht mehr recht,sie wollen lieber das flotte Herrlein und das gehätschelte Fräulein spielen und haben sich einmal Mode-, Genuss- und Vergnügungssucht ihrer bemächtigt, haben sie für alles Geld – nur nicht für eine Sparkasse. Wir müssen deshalb darnach trachten, dass sich die Zahl der Spareinleger bald in die Hunderte vermehre, und möchten jedem Familienvater empfehlen, seinen Kindern ein Sparheft anzuschaffen, wenn auch mit einer bescheidenen, ersten Einlage, sie recht zum Sparen anzuhalten und ihnen auch so oft als möglich selbst einen Sparpfennig zukommen zu lassen. Sehen die Kinder, wie sich die Summe durch Neueinlagen und Zinszuwachs vermehrt, bemächtigt sich ihrer bald eine so grosse Freude am Sparen, dass sie gerne auf manche Lustbarkeit verzichten, um dafür die Batzen auf die Kasse tragen zu können. 

       Die Mitgliederzahl hat sich bis Ende des Rechnungsjahres von 29 auf 59 erhöht, wovon der grösste Teil den statutarisch festgesetzten Anteilschein von Fr 100.- bereits voll einbezahlte, was hauptsächlich den eifrigen Bemühungen unseres Kassiers zu verdanken ist. Da die ratenweise Einzahlung von vierteljährlich Fr 5.- nicht nur leicht vergessen wird, sondern auch eine bedeutende Mehrarbeit verursacht, wäre es sehr angenehm, wenn auch in Zukunft der Anteilschein entweder auf einmal od. wenigstens in grösseren Raten einbezahlt würde. Bis zum Neujahr waren wenigstens Fr. 30.- einzubezahlen, weshalb die noch im Rückstand befindlichen Mitglieder ersucht werden, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

       Ausser den Einlegern hat die Kassa im Berichtsjahr auch schon Schuldner erhalten, indem bereits Fr 92'712' 85 cts Darlehen gewährt wurden. Nach Abzug v. Fr 10270.- Rückzahlungen verbleibt ein Saldo v. Darlehen im Betrage v. Fr 82442' 85 cts, welche sich auf 16 Posten verteilen und zwar: Fr 12425.- auf Hypotheken, Fr 9776' 80 cts auf Faustpfand, Fr 3400.- auf Bürgschaft, Fr 5314' 30 cts auf Viehverpfändungen und Fr 51526' 75 an Gemeinde und öffentl. Korporationen. Es war uns nicht möglich, allen Darlehensgesuchen zu entsprechen, da sie entweder nicht die nötige Sicherheit boten od. nicht genügend Geld in der Kassa lag. Um der neugegründeten Genossenschaft “Agraria” mit einem grössern Darlehen dienen zu können, mussten wir die Verbandskasse in Anspruch nehmen, die uns vorübergehend Fr 50000.- vorscho. Statutengemäss sind die Darlehen amortisationsweise zu tilgen. Wir überlassen soweit immer möglich, die Festsetzung der Höhe der jährlichen Amortisationsquote dem Schuldner und sind mitbescheidenen Abtragungen zufrieden, halten dann aber daran fest, dass dieselben unbedingt und pünktlich eingehalten werden. 
       Natürlich müssen wir auch auf exakte Zinsgestaltung dringen u. dies umsomehr, als der Zinstag für sämtl. Schuldner, der 31. Dez., mit dem Schlusse des Rechnungsjahres zusammenfällt und alsbald die Bücher abgeschlossen u. die Rechnung erstellt werden müssen. 

Den Löwenanteil am Umsatz hat der Conto-Corrent zu den verzeichnen mit Fr. 262‘042 Einlagen u. Fr. 204‘440.60 Auszahlungen. Die Kassa schuldet ihren CC. Gläubigern auf Jahresschluss Fr. 93‘081’45 cts, während sie an 2 CC-Schuldnern Fr. 35‘480’05 cts zu gut hat.
Wir möchten unsern Mitgliedern den CC-Verkehr ganz besonders empfehlen u. zwar aus mehrfachen Gründen. Ist auch nicht jedermann in der Lage, Geld für längere Zeit in Sparkassa od. auf Obligationen fest anzulegen, so hat doch fast jedermann, zumal der Landwirt, des öfteren flüssiges Geld zu Hause u. hei u. da grössere Einnahmen. Was nützt nun diese Barschaft daheim in Sekretär, im Kleiderkasten od. zwischen den Matratzen? Ist es nicht viel vernünftiger, dasselbe auf die Kasse zu tragen u. zwar auf unsere Darlehenskasse. Doch da gibt’s Ausreden! Bald ist Zinstag, da braucht man’s wieder; oder man muss zu Markt um dies zu kaufen, od. man hat dies u. jenes zu bezahlen. Könnte dir aber nicht bis zu jenem Zeitpunkt ein Dieb ins Haus schleichen u. den Geldschatz stehlen, od. eine Feuersbrunst denselben verzehren? Würde dann das Jammern etwas nützen? Wie wohl aber wäre das Geld verwahrt im feuer- u. diebessicheren Kassaschrank der D. Kassa! Dazu gibt’s erst noch Zins! 864’15 Fr. sind im Berichtsjahr den CC. Einlegern an Zins gutgeschrieben worden, gewiss ein schönes Sümmchen, nicht wahr?

Und wenn man sein Geld wieder braucht, steht es jederzeit zur Verfügung, nur muss man dasselbe statt im Sekretär aus dem Kassazimmer holen. Dort aber bleibt mancher Franken liegen, der daheim in andere Hände übergehen würde. Der Kassa aber wäre mit diesen Einlagen – wenn sie auch nur kürzerer Zeit dort liegen bleiben – sehr gedient; sie könnte damit wieder anderen aushelfen u. dabei im Interesse aller Mitglieder etwas verdienen. Dass aber bei den CC. Einlagen vor allem unsere D.Kasse u. nur diese berücksichtigt werden soll, möge noch folgende Überlegung dartun:

Die grossen Banken in Rorschach u. andern Orten vergüten für CC.Einlagen noch 3.5% berechnen halbjährlich 0.125% Provision u. belasten den Kontoinhaber noch mit div. Spesen, oder sie vergüten oft bloss 3% netto. Die D.Kassa dagegen bezahlt ihren CC.Einlegern 4% Zins u. berechnet jährlich nur 0.125% Provision. Das macht bei dem Saldo v. Fr. 93‘081’45 im CC auf 1 Jahr  gerechnet eine Differenz v. 0.5% = Fr. 465.- nebst 0.125% Proivison = Fr. 116’30 cts zusammen. Fr. 581.-, welche Summe den Conto Corrent Gläubigern also in einem einzigen Jahre von der Darlehenskassa mehr zugeschrieben würde, also wenn sie ihr Geld auf eine auswärtige Grossbank tragen. Vielleicht tun diese Zahlen dem eint‘ und anderen die Augen derart auf, dass er seine Gelder nicht mehr nach Rorschach trägt. Einträchtiges Zusammenwirken könnte diesbezüglich bald schöne Früchte zeitigen.

Wie aus der Gewinn- und Verlust Rechnung ersichtlich ist, vereinnahmten wir Fr. 2174.95 cts. wogegen von Zinsen Fr. 1336.65 cts. verausgabt wurden, so dass uns ein Brutto Gewinn von Fr. 838.30 cts. verbleibt. Hiervon kommen in Abzug die Gründungskosten, Spesen,  Drucksachen etc. mit Fr. 963.30 cts. weg Fr. 431.-  Inventarwert und Guthaben = Fr. 532.30 nebst Fr. 200.- Kassiergehalt total Fr. 732.30 cts., so dass sich der Reingewinn auf Fr. 106.- beziffert, der nun unsere erste Reserve bilden. Wir dürfen mit dem Resultat sehr wohl zufrieden sein, wenn wir berücksichtigen, dass die namhaften Ausgaben für Bücher und Drucksachen etc. bereits im 1. Jahre ganz gedeckt wurden und überdies noch ein Reingewinn verbleibt. Auf grosse Gewinne haben es die Darlehenskassa sowieso nicht abgesehen, da sie nach dem Grundsatze handeln: Auf der einen Seite möglichst viel geben, auf der anderen möglichst wenig nehmen. 

Auch die Bilanz, das Barometer der Bank steht auf „gut Wetter“ in dem sie bereits im 1. Anlauf die Fr. 100‘000.- übersteigt und schon die Höhe von Fr. 128‘295.65 cts. erreicht hat.

Möge sich die Bilanzsumme jedes Jahr in dieser Weite vormehren, dann stets gut um unsere Kassa.

In bescheidenem Rahmen haben wir auch den Warenverkehr eingeführt, in dem wir 1000 Kg Kalisalz und 1 Wagen Ballenstroh mit 5684 Kg an unsere Mitglieder abgaben. Andere Produkte waren nicht erhältlich: am Absatz hätte es wohl nicht gefehlt. Wir werden natürlich suchen, sobald wie möglich den Warenverkehr zu fördern und unseren Gemeindeeinwohnern die benötigten Bedarfsartikel zu möglichst vorteilhaften Bedingungen vermitteln zu können. Aus obigen Manipulationen resultierte ein Reingewinn von FR. 21.75 cts. Welchen wir als Handelsreservefond in Conto Corrent legten und der im verzeichneten Gewinn von Fr. 106.—nicht inbegriffen ist. Wir hoffen, durch diese Ausscheidung in Laufe der Zeit zu einer nennenswerte, stillen Reserve zu gelangen, die uns über ev. Handelsverluste hinweghelfen und zur raschern Erstarkung der Kassa beitragen würde.

Erwähnen müssen wir noch, dass wir lt. § 2 der Statuten den Handel nur gegen Barzahlung oder Sicherstellung betreiben dürfen. Da wir die Ware selbst auch entweder im Voraus oder spätestens innert 8 Tagen nach Empfang bezahlen müssen, haben wir natürlich dasselbe auch von unseren Abnehmern zu verlangen. Wir werden deshalb je nach Abgabe des Artikels Ware nur gegen bar verabfolgen oder wir ev. Einen Zinszuschlag von 5% berechnen und Beträge, die nach 30 Tagen noch ausstehen per Mandat einziehen, hoffend, dass diese Geschäftspraxis das nötige Verständnis findet und weder zu Missdeutung noch (Schwierigkeiten) Unannehmlichkeiten führt.

Werte Kassengenossen.

Wir sind am Schlusse unserer Berichterstattung angelangt. In Anbetracht der vielen neuen Mitglieder musste dieselbe etwas ausführlicher gehalten werden. Wir geben der Hoffnung Ausdruck, dass die 1. Rechnungsablage Sie davon überzeugt, dass unsere Kassa existenzberechtigt und existenzfähig ist, dass Sie derselbe in Zukunft noch in vermehrtem Masse Ihre Unterstützung schenken werden. Werben Sie bei Ihren Nachbaren und Freunden nach neuen Mitgliedern, neuen Einlegern. Was Ihr tut, kommt Euerer Kasse zu gut und Ihr werdet schon nach wenigen Jahren stolz sein auf dieses Institut.

Leider fehlt an der heutigen Generalversammlung unser verehrte Kassier, Herr. C. Buob. Ein heimtückisches, schweres Leiden hat ihn vor längerer Zeit befallen und ihn seiner Kräfte nahezu beraubt. Trotzdem besorgt er auch in seinen kranken Tagen noch die Kassageschäfte. Herr Buob hat sich mit viel Fleiss in sein neues Amt eingearbeitet dasselbe stets mit grösster Gewissenhaftigkeit ausgeübt und sich unser vollstes Vertrauen erworben.

Möge der einziehende Frühling, die wärmende Sonne ihm bald die erhoffte Gesundheit schenken. Mit diesem Wunsche schliessen wir und hoffen, dass unsere Kasse weiterhin erstarke, blühe und gedeihe. 

Der Präsident

K. Federer

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16. Januar 2017

Bier & Wir: Auf das neue Jahr anstossen

Das erste Bier & Wir im 2017 ist bereits über die Bühne – weitere folgen und wir freuen uns, wenn das nächste Mal auch Sie mit dabei sind. 

13. Januar 2017

Unser Redaktionsteam bei der Arbeit

17. Dezember 2016

Ein bäumiges Weihnachtsgeschenk

Da stehen sie nun in den Stuben von 99 Mitgliedern: die gewonnenen Christbäume aus der Weihnachtsaktion. Die Gewinnerinnen und Gewinner haben sich riesig gefreut, als sie den Baum am 16. Dezember bei der Moschti in Staad abholen konnten. Und wir freuen uns auch, denn der funkelnd leuchtende Tannenbaum wird sie an eine Bank erinnern, die sich immer mal wieder etwas Besonderes für sie ausdenkt. Leider konnten nicht alle gewinnen, sondern nur 99 Mitglieder aufgrund unseres 99. Jubiläumsjahres. Doch wir hoffen, alle anderen Mitglieder freuen sich über die Weihnachtsgeschichte und unser grosses Dankeschön in dieser Form: Wir schätzen unsere Mitglieder sehr und setzen alles daran, dass sie sich weiterhin gut aufgehoben fühlen. 

5. September 2016

Das Gewinnerteam der Schatzsuche

Das Team Walter & Co. mit Teamchef Walter Hautle aus Rorschach freut sich über den Hauptgewinn: Einen Gutschein im Wert von CHF 2000 vom Fachgeschäft Rad9 in Rorschach. Wir gratulieren dem Gewinner-Team herzlich. Bestimmt werden sie im Laden fündig, um weitere Abenteuer auf dem Rad zu meistern.

29. August 2016

Das Geheimnis um den Schatz ist gelüftet!

Rund 215 Spürnasen und Schatzjäger sind am Sonntag, 28. August in Rorschach beim Fachgeschäft Rad9 losgeradelt. Nur ein Ziel verfolgten sie dabei: den Code der Schatztruhe zu knacken. Doch das war gar nicht so einfach...

Insgesamt zehn Posten galt es zu finden. So manche Hürde und knifflige Rätsel legten sich ihnen in den Weg: Filzball-Pingpong, Fahrpläne entcodieren, der aufgehenden Sonne folgen, Dartschiessen, den Schwan am Haus finden, einen Bancomaten knacken, Zahlen entschlüsseln, bis letztlich das Magnet aufs Ziel zeigte, die katholische Kirche in Altenrhein. Hatte man alle Zahlen herausgefunden, öffnete sich dort dann auch die ominöse Schatztruhe mit sagenumwobenen Geschenken.

Alle Teams schafften es ins Ziel und freuten sich über die Abenteuer, die sie zusammen erlebten. Da können wir nur noch eines sagen: Schön, dass ihr euch den Schatz geholt habt!

17. Juni 2016

Ein gemütlicher Feierabend

Am 16. Juni 2016 war es wieder soweit: Wir öffneten unsere Türen für die neuen Mitglieder und luden sie ein, einen gemütlichen «Feierabend» mit uns zu verbringen. Dabei hatten sie Gelegenheit, durch die Gänge zu schlendern und mit den Bänklern ungezwungen zu plaudern. Nicht nur die Innenräume der Bank begeisterten die «Neulinge», sondern auch der Gesang der Künstlerin Laura Locher, die von ihrer Schwester am Klavier begleitet wurde.

Schön wars. Deshalb freuen wir uns bereits auf den Feierabend 2017, mit hoffentlich vielen neuen Mitgliedern.

6. Mai 2016

Neues Futter für die Leseratten

Die Bücher-Sammelaktionen am 3. Mai in Thal und am 4. Mai in Rorschach haben zahlreiche Leseratten angelockt. Sie kamen bei Wind, Regen, Kälte und Frühlingssonne, schwer beladen mit Säcken voller Bücher. Darunter Krimis, Liebesromane, aber auch historische Geschichten, die Leser/-innen in frühere Zeiten versetzen. Auf jeden Fall haben wir jetzt ausreichend Futter, um die drei neuen Schränke zu füllen, die Ende Mai in Buechen, Rorschach und Rorschacherberg aufgestellt werden. Herzlichen Dank für diese spannende Beute. Sie wird bestimmt mit Freude verzehrt von den Leseratten.

29. April 2016

Gesundes Wachstum im Kerngeschäft

Das Jahr 2015 war für die Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal reich an Ereignissen und Erfolgen. Wir haben uns mit den «Gwerblern» ausgetauscht, den ersten Bücherschrank der Region eingeweiht, eine Schatzsuche für die ganze Bevölkerung organisiert, mit Kindern Kässeli gebastelt und 98 Weihnachtsbäume verlost. Diese Jubiläumsaktionen haben unsere Akzeptanz in der Region gestärkt und uns vielen Kunden näher gebracht.

Auch die Zahlen beweisen, dass 2015 ein gutes Jahr für die Raiffeisenbank war: 3,3 Prozent Wachstum im Hypothekargeschäft, eine Zunahme von 6,1 Prozent im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und einen Jahresgewinn von über 660'000 Franken.

Solche Ergebnisse lassen sich nicht alleine erzielen. Sie sind der Verdienst unserer Mitarbeitenden, die sich für unsere Kunden engagiert ins Zeug legen und die Bestätigung unserer Genossenschaftler, die uns ihr Vertrauen schenken. Dafür danken wir Ihnen herzlich.

Es war einmal mehr ein schöner Abend mit Ihnen.

11. März 2016

Der Gwerbler-Zmorge der Region

Am 11. März 2016 haben wir die Unternehmerinnen und Unternehmer der Region zum Gipfeltreffen eingeladen. Natürlich war jener Freitag nicht zufällig gewählt: Es war der Start zu unserem 99. Jubiläumsjahr. Rund 75 Gwerbler folgten der frühmorgendlichen Einladung und zeigten sich äusserst wach, als André Eberhard Neuigkeiten aus der Region und dem Bankgeschäft verbreitet hatte. Noch munterer waren die Gespräche zu Tisch, was zeigt: Man hat sich im Gewerbe viel zu sagen und man schätzt den Austausch untereinander. Dass wir Teil davon sind, freut uns sehr.

19. Januar 2016

Mit Bier & Wir ins neue Jahr

Spannende Aufträge, gute Erträge und von beidem ausreichend – das wünschen wir uns für alle Unternehmerinnen und Unternehmer. Da hinter diesen Wünschen viel Arbeit steckt, braucht es zwischendurch ein «Fiirobig-Bier». Das hält bei Kräften und lenkt vom Alltag ab. Und genau das haben wir am 18. Januar 2016 gemacht, mit knapp 40 Geschäftsleuten, Bratwurst und Bier. Der Abend war einfach lässig und hat gezeigt: So kann das Jahr ungeniert weitergehen.

Mit Bier & Wir ins neue Jahr
22. Dezember 2015

98 Tannenbäume verlost

Weihnachten kommt und das 98. Jubiläumsjahr geht. Das sind zwei gute Gründe, unseren Kunden etwas zu schenken. Nur was, fragten wir uns. Guetzli gibt es in Hülle und Fülle, beschriftete Kugelschreiber auch und die Flasche Wein ist schnell geleert. Deshalb verlosten wir Mitte Dezember 98 Tannenbäume, die mehrere Tage in den Stuben unserer Mitglieder standen und daran erinnerten, dass die Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal eine ganz persönliche Bank ist. 683 Personen haben an der Verlosung teilgenommen. Die Auslosung fand Mitte Dezember statt und die Übergabe der Tännli ist auch Geschichte. Sie fand am Freitag, 18. Dezember 2015 statt, bei der Moschti in Staad, mit einem gemütlichen Weihnachtsapéro.

6. Dezember 2015

Kässelitag

Von den Eltern das Sackgeld. Vom Opa der Zustupf. Vom Gotti den Geburtstagsbatzen. Kinder scheffeln reichlich Geld, wenn sie es sorgsam ins Kässeli legen. Irgendwann ist es proppenvoll, sodass keine Münze mehr reinpasst. Das wäre schade. Sparsame Kinder gilt es zu unterstützen.Genau das machten wir am 6. Dezember 2015. Gemeinsam leerten wir das Kässeli und legten das Geld auf dem Jugendsparkonto an.

Neues Kässeli gestaltet
Jedes Kind bekam ein neues Kässeli. Dieses konnte es nach Herzenslust verzieren und gestalten. Die fliegende Kinderkrippe aus St.Gallen freute sich, mit den Kindern zu basteln. Währenddessen konnten die Eltern in die Stadt gehen, um Weihnachtseinkäufe zu tätigen oder genüsslich zu bummeln. Die Betreuung der Kinder und die Bastelaktion war kostenlos.

Kässelitag
7. September 2015

Goldmünzen ausgegraben

Nachtwächter Fridolin entdeckt bei seinem Rundgang im Tresorraum vier Diebe, die sich eine Kiste voller Goldmünzen in die Säcke stecken. Als sie ihn erblicken, übermannen und fesseln sie ihn. Die Münzpiraten entkommen mitsamt der Beute. Auch 98 Jahre später ist diese Tat nicht vergessen. Erst recht nicht, als vor einiger Zeit eine Karte zum Vorschein kommt, die beschreibt, wo die Goldmünzen vergraben liegen. Statt sie aber selber ausfindig zu machen und einzusacken, hat die Bank kurzerhand zur Schatzsuche aufgerufen.

Radeln. Jagen. Knobeln.
So radelten am Sonntag, 6. September über 200 Schatzjäger und Spürnasen durch die Region, um die vergrabenen Goldmünzen zu suchen. Es galt zu rätseln, schätzen, strampeln und bei jedem gefundenen Posten einen Stempel für die Schatzkarte abzuholen. Nach einigen Abenteuern, 17 Kilometern auf dem Velosattel und zehn Posten später wurden sie auch fündig. Freudestrahlend glänzten die «Schoggitaler» in ihren Händen.

4. August 2015

Hat dein Fahrrad einen neuen Sattel?

Guerilla-Aktion zur Schatzsuche: Damit die Bevölkerung von der Schatzsuche erfährt, organisierten wir kurzerhand ein paar Velosattel-Schutzüberzüge und bestückten damit die Fährräder am Bahnhof und vor der Badi in Rorschach. Und das an einem heissen Sommertag. Damals ahnten wir noch nicht, dass diese Leute den Regenüberzug am 6. September bei der Schatzsuche sehr gut gebrauchen können.

22. Juli 2015

Eine ausgefallene Bibliothek

Am 22. Juli 2015 wurde der rote Bücherschrank beim Hörnlibuck Staad eingeweiht. Er hat den Badegästen viel Freude bereitet. Schon nach den ersten Tagen mussten bereits wieder Bücher aufgefüllt werden. Es ist der erste Bücherschrank in der Region. Und es wird nicht der letzte sein. Weitere Standorte sind bereits in Planung, der bestehende ist im Herbst umgezogen zur Mehrzweckhalle Rorschacherberg. Der Bücherschrank ist das optimale Tauschgeschäft für Leseratten. Man nimmt sich heraus, was interessiert, legt es nach dem Lesen wieder rein oder bringt stattdessen ein anderes Buch, das man nicht mehr benötigt. Ein Geben und Nehmen unter Lesefreudigen. 

12. Juni 2015

Ein heisser Feierabend

Die sommerliche Abendhitze machte sich im Gebäude breit, doch das hinderte weder die neuen Mitglieder noch die Bankmitarbeitenden daran, einen heiteren Abend zu geniessen. Mit «lüpfiger» Musik stimmten Holdrioo ins Programm ein, die Neulinge schlenderten durch die Gänge, plauderten mit den Bänklern und vergossen etliche Tränen wegen Komiker Peter Löhmann. Selbst vor André Eberhard machte er nicht Halt. Doch der Vorsitzende der Bankleitung bewies, dass die Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal eine persönliche und unkomplizierte Bank ist. Schliesslich würde sich nicht jeder Vorsitzender der Bankleitung in ein kunterbuntes Kostüm stecken lassen. 

Feierabend 2016
Wir hoffen natürlich auf weitere neue Mitglieder und deshalb haben wir bereits den nächsten Feierabend festgelegt. An alle, die neu zu uns stossen: Reservieren Sie sich schon mal den 16. Juni 2016.

5. Mai 2015

Getauft auf den Namen: Centolino

Seit April 2015 flitzt ein roter Piaggio durch die Gegend. Es ist das Jubiläumsgefährt der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal. Allerdings fehlte ein passender Name und so lancierte die Bank einen Namenswettbewerb. Über 400 Vorschläge waren aus der Bevölkerung eingegangen. Die Jury aus Bank-Mitarbeitenden wählte: «Centolino». Der Gewinner ist Gaetano Cicero. Er wohnt in Goldach und arbeitet in der Garage Martino in Rorschach. Als dann der Vorsitzende der Bankleitung gleich selber vorfuhr und Cicero den Gutschein überreichte, freute er sich riesig. Der Gewinn: Centolino fährt bei der nächsten Party mit Getränken und Snacks vor. Das war im September der Fall, als Gaetano Cicero die Taufe seiner Tochter feierte. Wie passend: Zuerst taufte er das Auto, dann die Tochter.

1. Mai 2015

Viele Zahlen und eine Taufe

Das Geschäftsjahr 2014 wies ein gesundes Wachstum vor. Der Jahresgewinn konnte gegenüber Vorjahr merklich gesteigert werden, von 580'000 auf rund 648'000 Franken. Erstmals kletterte das Kundenvermögen auf über eine halbe Milliarde Franken, davon 428 Millionen mit klassischen Spargeldern, 73 Millionen mit Wertpapieren. Das Anlagevermögen ist ein wichtiges Standbein geworden. «Wir sind mittlerweile nicht nur eine Spar- und Hypothekenbank, sondern auch eine professionelle Anlagebank», sagt André Eberhard. In die Zukunft geblickt, malt der Bankleiter ein positives Bild. Wir gehen davon aus, die Erträge weiter zu steigern und den Betriebsaufwand stabil halten zu können. «Unser Erfolgsrezept: Wir agieren statt reagieren. Und wir legen Wert auf Sicherheit sowie eine gesunde Entwicklung.»

Den Geschäftsbericht 2014 finden Sie hier.

9. April 2015

Eine kleine Ausfahrt zum Jubiläum

Julia Senn feierte 2015 ihr 10-Jahr-Jubiläum bei der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal. Statt im Büro den Blumenstrauss zu überreichen, packte ihn André Eberhard kurzerhand in den Centolino und fuhr mit Julia Senn los. Mitten im Zentrum von Rorschach durfte sie den Strauss dann natürlich entgegen nehmen mit einem persönlichen Dankeschön vom Chef.

Jubiläum Julia Senn
Jubiläum Julia Senn
Jubiläum Julia Senn
Jubiläum Julia Senn
11. März 2015

Zum Auftakt ein Gipfeltreffen

Am 11. März 2015 haben wir die Unternehmerinnen und Unternehmer der Region zum Frühstück eingeladen. Über 80 «Gwerbler und Gwerblerinnen» haben teilgenommen. Zum einen, weil es die ideale Gelegenheit ist, den ungezwungenen Austausch zu pflegen. Zum anderen hat wohl die ominöse Zahl 98 die Gäste ins Restaurant Ochsen in Thal gelockt. Beim Frühstück kam die Auflösung: Es ist der 98. Geburtstag der Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal. Und damit verbunden der Start in eine spannende Jubiläumszeit.